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E-Bike fahren hat positive Auswirkungen auf Gesundheit

23. May. 2023

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Radfahren ein gesunder Sport ist. Doch wie sieht es aus, wenn ein Motor beim Strampeln hilft? Viele Menschen sind der Meinung, dass das elektrisch unterstützte Radfahren auf einem E-Bike nicht als Sport angesehen werden kann. Eine Studie zeigt jedoch, dass E-Bikes auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit und Fitness haben können.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover haben untersucht, wie sich das Fahren auf einem Pedelec, einem Fahrrad mit Hilfsmotor, auf die Gesundheit auswirkt. Dabei zeigte sich, dass Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer insgesamt körperlich aktiver waren als Personen, die ausschließlich mit dem Auto unterwegs waren. Viele der Befragten ließen das Auto stehen und nutzten das Pedelec, um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren.

E-Bike fahren ist gesund

Die Studie hat auch gezeigt, dass Personen, die aufgrund von Alter, körperlichen Einschränkungen oder mangelnder Fitness keine längeren Strecken auf einem herkömmlichen Fahrrad zurücklegen können, mit dem Pedelec wieder in der Lage sind, ihre Mobilität und körperliche Aktivität zu steigern.

In der Studie nahmen 1.250 Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer sowie 629 Personen mit herkömmlichen Fahrrädern teil. Alle Teilnehmenden wurden mit Fitnesstrackern ausgestattet, die vier Wochen lang die gefahrenen Strecken und die Herzfrequenz aufzeichneten. Etwa ein Drittel der Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer hatte Vorerkrankungen wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Asthma oder Gelenkverschleiß. Die Pedelec-Nutzerinnen und -Nutzer waren zudem im Durchschnitt etwas älter und hatten einen höheren Body-Mass-Index als die Fahrrad-Fahrerinnen und -Fahrer. Das Pedelec war für diese Teilnehmenden ein wichtiger Schritt, um überhaupt wieder draußen aktiv werden zu können.

Die Auswertung der fast 60.000 Fahrten zeigt, dass die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer 135 Minuten pro Woche unterwegs waren, wobei ein Großteil davon mit einer gesundheitlich effektiven Belastung verbunden war. Allein dadurch konnten die Fahrenden zwei Drittel des WHO-Bewegungsziels von 150 Minuten moderater Aktivität pro Woche erreichen. Entgegen vieler Vorurteile zeigen die Studienergebnisse, dass Muskeln und Herz-Kreislauf-System auf dem Pedelec nahezu so intensiv gefordert werden wie beim herkömmlichen Radfahren. Das Pedelec ermöglicht vielen Menschen mit wenig Kondition den (Wieder-)Einstieg in sportliche Betätigung und fördert ihre Fitness. Außerdem sinkt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, an Krebs oder Diabetes zu erkranken, mit zunehmender Aktivität.

Allerdings ist das Unfallrisiko unter E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrern insgesamt gestiegen, wie die aktuelle Unfallstatistik der Versicherer zeigt. Während bei den Jüngeren vor allem Selbstüberschätzung und Risikobereitschaft für die gestiegene Anzahl an Unfällen verantwortlich gemacht werden, sind es bei älteren Menschen eher Schwierigkeiten mit der Handhabung und der Geschwindigkeit der Pedelecs. Besonders ältere Menschen sind häufiger von schweren Verletzungen betroffen, wenn sie in Unfälle verwickelt sind. Um das Risiko von Unfällen zu minimieren, empfiehlt es sich, vor der ersten Fahrt mit einem E-Bike zunächst auf einem Parcours in einer sicheren Umgebung ausgiebig zu üben, um sich an das Fahrgefühl und die Geschwindigkeit zu gewöhnen. Auch das Tragen eines Fahrradhelms kann im Falle eines Unfalls schwere Verletzungen vermeiden oder zumindest mindern. Vielerorts bieten Polizei, Verkehrswacht oder Fahrsicherheitszentren auch spezielle Kurse für Senioren und ungeübte Radfahrer an, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Unfallrisiko zu minimieren.

Die Studie zeigte auch, dass diejenigen, die ein E-Bike nutzen, im Vergleich zu denen, die ein herkömmliches Fahrrad fahren, längere Strecken zurücklegen. Im Durchschnitt fuhren die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer 9,2 Kilometer pro Fahrt, während die Fahrradfahrerinnen und -fahrer nur 6,2 Kilometer zurücklegten. Die Fahrten auf dem Pedelec waren jedoch etwas kürzer als die Fahrten mit dem herkömmlichen Fahrrad. Die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer nutzten das Fahrrad hauptsächlich für Alltagsfahrten wie Einkäufe oder den Weg zur Arbeit, während die Fahrradfahrerinnen und -fahrer häufiger Freizeitfahrten unternahmen.

Die Studie ergab auch, dass das Fahren eines E-Bikes nicht nur körperlich förderlich ist, sondern auch positive Auswirkungen auf die Psyche hat. Die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer gaben an, dass sie sich glücklicher und entspannter fühlen, wenn sie mit dem E-Bike fahren. Dies kann auf die verbesserte Mobilität und die Möglichkeit zurückzuführen sein, längere Strecken zurückzulegen, ohne sich dabei zu überanstrengen.

Trotz der positiven Ergebnisse gibt es jedoch auch einige Risiken beim Fahren eines E-Bikes. Die Unfallstatistik zeigt, dass die Anzahl der Unfälle unter E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrern in den letzten Jahren zugenommen hat. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie zum Beispiel eine übermäßige Geschwindigkeit, eine mangelnde Erfahrung im Umgang mit einem E-Bike oder eine schlechte Wartung des Fahrrads.

Es ist daher wichtig, dass diejenigen, die ein E-Bike fahren, angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie zum Beispiel das Tragen eines Helms und das Einhalten der Verkehrsregeln. Es wird auch empfohlen, spezielle Schulungen oder Kurse zu besuchen, um das Fahren eines E-Bikes sicherer und einfacher zu machen.

Insgesamt zeigt die Studie jedoch, dass das Fahren eines E-Bikes eine effektive Möglichkeit sein kann, um die körperliche Aktivität zu steigern, die Mobilität zu verbessern und die Gesundheit zu fördern. Mit angemessenen Vorsichtsmaßnahmen und Schulungen können E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer sicher und unbesorgt die Vorteile des Pedelec-Fahrens genießen.



Schlagworte: ebike, E-Bike
Kategorie: News